Audio-Storytelling: Wie das neue CEPAS-Gremium die Standards für Podcast-Produktionen setzt
Parallel dazu behandelt Audacy das Thema in einem Beitrag mit dem Titel „The Art of Audio Storytelling: Stephanie Cole Shares Her Passion on Wake Up With Dee" — derzeit nur über Titel und Sender…

Laut Education News Canada hat die University of King's College ein Expert Advisory Board für das geplante Centre for Excellence in Podcasting and Audio Storytelling (CEPAS) berufen. Wer dort sitzt, definiert mittelfristig, gegen welche LUFS-Werte, Signalfluss-Standards und Erzählmuster neu ausgebildete Podcast-Engineers geprüft werden. Parallel dazu behandelt Audacy das Thema in einem Beitrag mit dem Titel „The Art of Audio Storytelling: Stephanie Cole Shares Her Passion on Wake Up With Dee" — derzeit nur über Titel und Sender greifbar, aber ein Signal, dass Audio-First-Formate Discovery-Relevanz behalten.
CEPAS: Wer im Beirat sitzt, definiert den Workflow
Assistant Professor Pauline Dakin, Executive Director des Zentrums, beschreibt das Board laut Education News Canada als Team aus Produzenten, Showrunnern, Forschern und Executives — also genau den Profilen, die bestimmen, welche Tools und Auslieferungsnormen mittelfristig verbindlich gelten.
Die benannten Mitglieder:
- Golda Arthur (BJ'98) — Executive Producer und Audio Journalistin in New York, lehrt an der Columbia Journalism School und produziert Staffel 5 ihres narrativen Podcasts „Overlooked".
- Cesil Fernandes — Executive Producer of Production and Sound Design bei CBC Podcasts, verantwortet Formate wie „Someone Knows Something" und „Uncover".
- Nana aba Duncan — Carty Chair an der Carleton University, Schwerpunkt Diversity und Podcasting-Forschung.
- Dr. Duncan McCue (BA'92) — Associate Professor an der Carleton University und Direktor des Certificate in Journalism in Indigenous Communities.
- Raeesa Alibhai (BJ(Hons)'24) — Alumna, Produzentin und Host, exemplarisch für den Nachwuchs-Pfad.
Finanziert wird CEPAS durch eine Spende im Andenken an Gretchen (Pierce) Ziegler, Alumna und Journalistin. Geplant sind neue Zertifikats- und Micro-Credential-Programme sowie der Ausbau bestehender Produktionsfacilities, inklusive erweiterter Video-Fähigkeiten.
Was das technisch bedeutet
Wenn Curricula sich an diesen Profilen ausrichten, wandern drei Anforderungen verbindlicher in jeden Workflow:
1. Messbare Loudness-Konformität nach Plattform-Spec — LUFS-Zielwert, True-Peak-Ceiling, geprüft vor jeder Auslieferung.
2. Dokumentierter Signalfluss: klare Bus-Struktur, Pre-/Post-Fader-Logik, sauber benannte Gruppen. Recruiter prüfen das im Demo-Material.
3. Audio-First-Narrative: Transienten sauber gefasst, Phasenauslöschung im Dialog vermieden, konsistenter Room-Tone. Wer hier spart, fällt im Direktvergleich mit CBC- oder BBC-Output sofort auf.
Auf dem Radar
- Audacy-Beitrag „The Art of Audio Storytelling: Stephanie Cole Shares Her Passion on Wake Up With Dee" — sobald Transkript oder Audiofassung verfügbar, lohnt der Abgleich mit den eigenen Produktionsannahmen.
- CEPAS-Programmstarts: Zertifikate und Micro-Credentials verändern den Markt für technisch versierte Podcast-Engineers in den nächsten 12 bis 24 Monaten spürbar. Wer jetzt aufholt, positioniert sich vor dem ersten Absolventenjahrgang.
- Audacy als Discovery-Oberfläche hält das Thema redaktionell besetzt — für eigene Formate entscheidend, welche Slots Audio-First-Produktionen dort künftig bekommen.